Hochzeit - Nicht leicht, an alles zu denken

Darum gibt es Informationen, die man sich im Download-Bereich runterladen kann:

 

-Der „Denk-Zettel zur Trauung“ ist eine Check-Liste, die helfen soll, an die wesentlichen Dinge zu denken.

 

-Die Datei "Zur Vorbereitung auf das Traugespräch" enthält In-formationen über den "normalen" Ablauf eines Traugottesdienstes, über die Frage, wie man sich be-teiligen kann und über das Traugespräch.

 

 

Traugespräch?

Bitte zur Terminabsprache mindestens 4 Wochen vor der Hochzeit melden bei

 

Pastor Detlef Beneke

Tel. 04166-841663

Mail: Detlef.Beneke@evlka.de

 

Mitglied unserer Kirchengemeinde?

Falls Sie nicht Mitglied unserer ev.-luth. Kirchengemeinde Ahlerstedt sind, brauchen wir ein Dimissoriale. Das ist eine Bestätigung Ihrer Kirchengemeinde, dass Sie dort Mitglied sind und gegen eine Trauung in Ahlerstedt keine Einwände bestehen.

 

Nicht in der Kirche?

Wenn Menschen keiner christlichen Kirche angehörten, hat das seine Gründe. Manche davon kann man gut nachvollziehen. Wenn beide Partner nicht in der Kirche sind, steht die Frage im Raum, warum eine kirchliche Hochzeit gewünscht wird. Wenn jemand die Gemeinschaft und den Glauben teilt, das Gebet und den Segen wünscht - wäre es dann nicht "logisch", Mitglied der Kirche zu sein? -


Darüber könnten wir ins Gespräch kommen. Wenn einer der beiden Mitglied unserer Kirche ist, müssen wir im Traugespräch gemeinsam überlegen: Wie können wir den Gottesdienst so feiern, dass er einerseits schön und inhaltsreich ist, andererseits ehrlich und angemessen?

Stammbuch?

Bitte das Stammbuch mit Heiratsurkunde abgeben:

 

a) im Kirchenbüro, wenn die standesamtliche Hochzeit einige Tage vor der kirchlichen stattfindet

b) sonst bei der/dem Pastor/in direkt vor dem Gottesdienst.

 

Das Stammbuch kann etwa 2 Wochen nach der kirchlichen Hochzeit im Kirchenbüro ausgefüllt und mit Unterschrift wieder abgeholt werden.

 

Ringe?

Bitte im Traugespräch klären, wer die Ringe zum Altar trägt (Pastor, Kind, Trauzeuge...).

 

Reis?

Da Reis ein Nahrungsmittel ist und zudem nur sehr mühsam aus Pflastersteinen und Rasen herausgesucht werden kann, darf kein Reis geworfen werden!

Ob Hochzeit, Jubiläum, Geburtstag, Taufe - manche Tage sind so beson-ders, dass man nicht alles mitbe-kommt. Fotos und Filme sind als Erinnerung eine ganz tolle Sache! Mit Fotos und Filmen kann man vieles nach-erleben, tiefer erleben, neu dankbar werden. Auf der ande-ren Seite soll der Gottesdienst nicht durch Kameras gestört werden. Darum:

 

Fotos können problemlos gemacht werden: a) draußen vor der Tür b) beim Einzug, c) während des Gottesdienstes ohne Blitz aus der Ferne, d) bei der Trauhandlung eins mit Blitz, e) beim Auszug, f) nach dem Gottesdienst... Bitte die/den Fotografin/en informieren!

 

Eine Videokamera mit Stativ kann oben auf der Empore oder unten an einem geeigneten Ort aufgestellt werden.

 

Blumen? Aufbau in Kirche?...

Für Blumenschmuck auf dem Altar und an den Bänken sorgen die Hochzeitsfamilien selbst, ebenso für Blumen zum Streuen, falls ge-wünscht. Wenn an dem Tag der Hochzeit noch andere Paare vor den Altar treten, können Sie sich mit ihnen in Verbindung setzen und fragen, ob derselbe Blumenschmuck für beide Hoch-zeiten benutzt werden soll. Die Blumen auf dem Altar werden traditionsgemäß am folgenden Sonntag als Schmuck verwendet. Wenn gewünscht, können sie Sonntag nach dem Gottesdienst wieder abgeholt werden.

 

Ebenso ist im Vorfeld zu bedenken, welche Stühle, wie viele, wie vorne aufgestellt stehen: Kirchenstühle oder extra Stühle? ... Zu zweit vorne sitzen oder mit Anhang/ Trauzeugen, Familie? ... Werden Plätze für Rollstuhlfahrer, für Musikgruppen, für Angehörige gebraucht?

 

Alle Fragen im Blumen-, Deko- und Aufbau-Bereich bitte spätestens 7 Tage vor der Trauung mit unserer Küsterin Alexa Treisch besprechen.

Beteiligung im Gottesdienst?

In dem Moment der Trauung stehen zwei Menschen "vor Gott und der hier versammelten Gemeinde" und geben ein großes öffentliches Bekenntnis zueinander ab. Das kann einem keine andere Person abnehmen.

 

Und trotzdem: Familie und Freunde haben das Paar begleitet, Familie und Freunde können in diesem Moment mitfiebern, mitbeten und mitgestalten, Familie und Freunde sollen den Weg der beiden begleiten durch Gebet, Rat und Tat, ohne sie einzuengen und auf-dringlich zu sein. So wird eine Hochzeit persönlicher und lebendiger, wenn Familie und Freunde mitwirken!

 

Wie können sie mitwirken? Zum Beispiel: ein Lied singen, ein Musikstück spielen, eine Lesung aus der Bibel übernehmen, ein Gebet sprechen... - Im Traugespräch kann geklärt werden, ob und an welcher Stelle Leute mitwirken und den Gottesdienst bereichern.

 

Lieder im Gottesdienst?

Typische Hochzeitslieder stehen im Gesangbuch (das ab 1994!!!) unter den Nummern: 170, 171, 238-240, 317, 329, 334, 352, 391, 395. Es eignen sich aber auch andere Gesangbuchlieder. Wer mag, kann schon mal vor dem Traugespräch das Gesangbuch durchblättern oder fragen, was auf anderen Hochzeiten gesungen wurde. Im Traugespräch gibt es Gelegenheit, Gesangbuch- und neuere Lieder vorzustellen und zu überlegen, ob sie mit Orgel oder Gitarre oder sonst wie begleitet werden sollen.

 

Organist/in?

In der Regel sorgen wir für eine/n Organisten/in, (es sei denn, das Brautpaar nennt uns spätestens bis zum Traugespräch eine andere Person, die Orgel/ Gitarre/ Piano…spielen soll).

Die musikalische Begleitung muss nicht bezahlt werden, außer im Fall von Extra-Wünschen: z.B. wenn sich das Paar extra zur Musikauswahl mit der/dem Organistin/en trifft, wenn wegen eines besonderen Musikstückes (Klavier oder Orgel) oder eines Solos extra Stunden angesetzt werden müssen… -

 

Fragen dazu beantwortet die Person, die den Musikdienst für die jeweilige Trauung übernommen hat.

Gottesdienstzettel?

Viele Paare gestalten einen Zettel, auf dem Lieder, Trauspruch, Kollektenzweck, Bilder usw. abgedruckt sind. Damit alles klappt ist es gut


a) diesen Gottesdienstzettel der/m Organistin/en und dem/der Pastor/in eine Woche vor der Trauung zu mailen/ geben

b) dafür zu sorgen, dass der Zettel rechtzeitig vor der Hochzeit in der Kirche liegt!


Kollekte?

Brautpaare haben anlässlich ihrer Trauung die Möglichkeit, mit zu bestimmen, wofür am Ausgang die Kollekte gesammelt wird. Im Traugespräch können Vorschläge gemacht werden.


Spenden?

Im Rahmen von Hochzeiten werden uns von Paaren oder Angehörigen manchmal Spenden anver-traut. Warum? Manche Eheleute empfinden in diesen Tagen tiefe Liebe und Dankbarkeit und wollen bewusst an andere Menschen denken. Uns ist wichtig: Sie müssen nicht spenden, aber Sie dürfen! Damit kann viel Gutes entstehen.

Eine schöner Brauch...

Hochzeit - das hat mit dem großen Ja von zwei Menschen zu tun, dann auch mit ihrer Familie, ihren Freunden und allen, die sonst dabei sind...- Aber wenn es eine kirchliche Hochzeit ist, hat es auch mit der Gemeinschaft der Kirche zu tun.


Die zwei, die heiraten, gehören zu uns. Und wir als Gemeinschaft möchten ihnen das Beste wünschen und für sie beten.


Darum gibt es einen schönen Brauch: An den zwei Sonntagen vor ihrer kirchlichen Hochzeit wird öffentlich bekannt gegeben, dass die beiden heiraten und es wird dafür gebetet. Dazu kommt das Brautpaar in den Gottesdienst.


Das ist vor allem ein Zeichen der Gemeinschaft und eine ehrliche Bitte an Gott - so ganz nebenbei ist es aber auch für das Paar eine Möglichkeit, sich die Kirche anzugucken und zu überlegen, wie was am Tag der Hochzeit gestaltet sein soll.